Frühstücksbrei mit Amaranth 23.06

Ein spannendes Mundgefühl und viel Vitalität spendet diese Variante des Frühstücksbrei. Das „Gold der Inkas“ mit seinen unbeschreiblich vielen tollen Eigenschaften ist es wert, einfach mal öfter in den Speiseplan eingearbeitet zu werden.


Ich bevorzuge gerade im Sommer diese Frühstücksvariante, weil sie leicht ist und super mit den vielen Sommerfrüchten harmoniert. Jede Obstsorte, die auch ein bisschen Säure mitbringt (und das sind die meisten) passt hier hervorragend. Die Verbindung der kleinen Körnchen bringt Mandelmus und toppt somit nochmal die gehirnstärkende Wirkung des Powerkorns. Säurereduzierender Kardamom  und blutreinigender Kurkuma wirken der natürlichen Pittaerhöhung im Sommer entgegen.

Ansonsten beinhaltet das Pseudogetreide eine überschaubare Menge an Kohlenhydraten, dafür relativ viel Eiweiß, welches vom Körper sehr gut verwertet werden kann. Super also auch für Vegetarier und Veganer, zumal es alle essentiellen Aminosäure enthält!!

Auch der Mineralstoffgehalt an Magnesium, Kalzium, Eisen und Zink kann sich sehen lassen. Und dann noch …
Ach, was zähle ich das alles auf. Diese imposanten Körnchen enthalten wohl soviel Gutes, dass die Inkas deshalb eine sehr gesundes und vitales Volk waren und es mehr wertschätzten als Gold. Kein Wunder, denn Amaranth bedeutet übersetzt soviel wie „unsterblich“. 

So, hier nun mein Rezept:

Zutaten für 2 Personen:

1 Kaffeetasse Amaranth
3 Kaffeetassen Wasser
1 Prise Salz
1/4 TL Kardamom, gemahlen
1/4 TL Kurkuma, gemahlen
1 Msp. Bourbon-Vanille
1 reife Nektarine
2 TL Mandelmus
1 TL Ghee
etwas Zitronensaft
Agavendicksaft oder ein Süßungsmittel deiner Wahl

Den Amaranth mit den Gewürzen und dem Wasser in einem kleinen Top zum Kochen bringen, dann auf niedriger Flamme abgedeckt ca. 20 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, er setzt an, sobald der Amaranth quillt. Währenddessen die Nektarine waschen, Kern entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden.  Zum Schluss der Garzeit die Fruchtstücke zum Brei geben und noch 5-10 Minuten ziehen lassen und evtl. etwas heißes Wasser zugeben, bis der Brei die gewünschte Konsistenz hat. 
Mit Mandelmus, Ghee und etwas Zitronensaft abrunden und nach Geschmack süßen.

Guten Appetit!

Ayurveda und Smoothies? 23.05

Häufig liest man, dass Ayurveda und Smoothies nicht zusammen passen.
Das ist aber nur bedingt so.

„Klassische“ Smoothies werden in der Regel aus einer Mischung von Obst und Gemüse hergestellt.
Das ist tatsächlich aus ayurvedischer Sicht eine ungünstige Kombination, da Früchte deutlich weniger Verdauungskapazität benötigen als rohes Gemüse und es somit, vor allem bei empfindlichen Därmen, zu Verdauungsbeschwerden kommen kann. Dies wird natürlich noch dadurch verstärkt, dass es sich um rohe Zutaten handelt.

Reine Fruchtsmoothies lassen leider den Zucker- und damit den Insulinspiegel sehr schnell hochsteigen und rasant wieder abfallen, was auch nicht optimal für das Körpersystem ist. Und nur Gemüse – das ist vielleicht machbar, aber lecker…. ?

Aber trotzdem liebe ich Smoothies, denn sie sind einfach köstlich und bieten viel Lebensenergie, die dem Organismus durch das Pürieren einfacher zugänglich gemacht wird.
Darum bereite ich mir gerne Frucht-Smoothies zu, denen ich noch Ballaststoffe zugeben, die mit Obst einigermaßen gut verträglich sind. Das sind zum Beispiel Nüsse, Kerne oder Chia-Samen. Noch ein paar Gewürze dazu, die die Verdauungskraft ankurbeln und das Ganze besser umsetzbar machen. Durch die Auswahl der Zutaten achte ich außerdem darauf, dass auch alle 6 Geschmacksrichtungen enthalten sind.  Etwas heißes Wasser, um die Kälte zu nehmen und etwas Rahmiges muss für mich auch immer dabei sein, damit die Säure abgemildert und der smooth-Effekt noch getoppt wird. 

Dann langsam genießen und gut kauen. Ein Smoothie ist kein Getränk, sondern eine Mahlzeit.

Hier nun mein Rezept von gerade eben ;-).

Zutaten für 2 Personen:

1 reife Banane   süß
1/2 säuerlicher Apfel (z.B. Topas)    süß-sauer
1 Orange    sauer-süß
15 braune Mandeln (oder auch Nusstrester von selbstgemachter Mandelmilch verwerten)   süß-bitter
1 cm Kurkumawurzel   bitter – herb – scharf
1 cm Ingwerwurzel    scharf
1/2 TL Kardamompulver    bitter – scharf
5 Basilikumblätter   bitter – herb
75 ml Mandelmilch oder Kokosmilch     süß
75 ml heißes Wasser
6 Himbeeren zur Deko und zur säuerlichen Abrundung    süß-sauer

Alle Zutaten bis auf die Himbeeren in den Smoothie-Mixer geben und sehr fein verarbeiten.
In 2 Gläser abfüllen und mit den gewaschenen Himbeeren verzieren.

Guten Appetit!

Stimmungsaufheller 26.01

Wussten Sie schon, dass Nahrungsmittel auf die Psyche wirken? Na klar, werden Sie denken, Schokolade macht glücklich. Stimmt! Doch wissen wir alle, dass dies nur stimmt, wenn in Maßen genossen. Aber auch andere Lebensmittel haben die Eigenschaft, Licht ins Gemüt zu  bringen. Allen voran einige Gewürze und dazu zählt vor allem der Safran. 
Die Königin der Gewürze ist nicht nur das teuerste, sondern gehört auch zu den sattvischen Stoffen, d.h. Safran bringt Klarheit und Licht in den Geist, verleiht  dem Gemüt Gefühle von  Liebe, Hingabe und Mitgefühl. Kein Wunder, denn schon bei der Ernte wird die  Eigenschaft der Hingabe spürbar. Pro Blüte gibt es 3 Stempelfäden. Für 1 kg benötigt man 250.000-360.000 Safranfäden. Alles ist Handarbeit! 
Die gelbe Farbe des Safrans wurde in Asien früher zum Färben von Textilien eingesetzt, war aber nur Herrschern und Mönchen zugänglich und sollte die Liebe symbolisieren.
Aber Safran kann noch mehr. Neben seiner stimmungsaufhellenden und gedächtnisstärkenden Wirkung werden ihm u.a. auch leber- und milztonisierende Eigenschaften zugesprochen, revitalisiert somit das Blut und den Stoffwechsel im Allgemeinen, so dass gute Gewebe aufgebaut werden können und letztendlich auch Ojas, die Vital- und Immunkraft.
Wenn das nicht mal ein Superfood ist! 😉

Schon letztes Jahr habe ich die Verwendung von Safran für mich entdeckt, sei es im Frühstücksbrei, der indischen Quarkspeise Shrikand oder als Safran-Milch. Vor der Verwendung sollte man die Fäden leicht pulverisieren und in wenig heißem Wasser einweichen. Dadurch lösen sich die Geschmacks- und Farbstoffe besser.

Heute möchte ich mein Rezept für eine stärkende und beruhigende Safranmilch vorstellen. Passt super am Nachmittag, wenn das sogenannte „Vata-Tief“ einsetzt, um so neue Kraft zu tanken oder am Abend, um abzuschalten und die nötige Bettschwere zu bekommen.

So hier kommt nun das Rezept. 

Zutaten für 1 Person:

250 ml Demeter-Milch (alternativ: Mandelmilch)
ca. 5 Fäden Safran
1 Prise Kardamom, gemahlen
1 Prise Zimtpulver
1-2 TL Mandelmus (bei Bedarf)
Agavendicksaft oder Honig nach Bedarf

Und so wird’s gemacht: 

Safranfäden mörsern und in wenig heißem Wasser kurz einweichen. Die Milch in einen Topf geben, eingeweichten Safran, Kardamom und Mandelmus dazu geben und mehrfach aufwallen lassen. Anschließend die Milch nach Gusto aufschäumen. Das hat auch den Effekt, dass sie leichter verdaulich wird.  Wem die MIlch nicht süß genug ist, kann gerne noch etwas Süßungsmittel zugeben. Ich brauche das nicht, denn Milch und Mandelmus haben schon eine natürliche Süße. Bei Verwendung von Honig die Milch vorher auf Trinktemperatur abkühlen lassen. Zum Schluss mit Zimt bestreuen und heiß genießen!

Wem die Milch zu nahrhaft ist, kann gerne das Mandelmus weglassen – obschon die Mandeln auch eine positive Wirkung auf das Gemüt haben. Demnächst mehr dazu…

Weihnachtschutney 20.12

Lust auf eine leichte und aromatische, vegetarische Vorspeise beim Festmenü? Dieses fruchtige Chutney auf Basis von saftigen Birnen in Kombination mit gerösteten Haselnüssen, warmen Gewürzen und einem Hauch Schokolade harmoniert perfekt mit leuchtend buntem Wurzelgemüse aus dem Backofen. Hierzu sind der Vielfalt nur Grenzen durch das Angebot gesetzt. Mein Favorit sind Pastinaken, Karotten und Rote Bete. Letztere hatte ich leider schon vorher aufgefuttert, so dass sie fürs Bild nicht mehr zur Verfügung standen. 😉
Chutneys sind schnell zubereitet und können schon am Vortag gekocht werden. Im Kühlschrank aufbewahrt halten sie etwa eine halbe Woche. Dann sollten frische Kräuter aber erst vor dem Servieren zugefügt werden.

So hier kommt nun das Rezept. 

Zutaten für 4 Personen:

2 reife Birnen (z.B. Conference)
½ rote Peperoni (je nach Geschmack und Schärfegrad auch mehr)
1 Orange und evtl. 1 Zitrone
1-2 TL Ingwer, gerieben
50 g Haselnüsse
1 TL Pimentkörner
1 TL Anissamen
6 Kardamomkapseln
1 Zimtstange
½ TL Kurkumapulver
2 TL Ghee
Salz, Pfeffer
1-2 TL Garam Masala
½ Bund Petersilie
20 g Zartbitterschokolade

Und so wird’s gemacht: 

Birnen waschen, schälen und in kleinere Würfel schneiden.
Orange auspressen. Chilischote waschen, entkernen und in feine Würfel schneiden. Pimentkörner und Anissamen grob mörsern und die Kardamomkapseln mit dem Mörserstößel leicht aufbrechen.

Nun in einem kleinen Topf das Ghee erhitzen, dann Zimtstange, Piment, Anis und Kardamomkapseln dazu geben und unter Rühren anrösten bis es schön duftet.Nun geriebenen Ingwer dazugeben und kurz mit anrösten. Anschließend Kurkumapulver dazu geben, kurz umrühren und dann schnell mit den Birnenwürfeln „ablöschen“, damit die Gewürze nicht anbrennen und bitter werden. Orangensaft dazu geben und leicht salzen. Dann das Ganze ca. 5-10 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln bis das Obst weich ist. Dann das Ganze auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Schokolade fein hacken (nicht reiben – dann wird sie zu fein und löst sich zu schnell im Chutney).
Haselnüsse sehr fein hacken und in einer Pfanne trocken anrösten bis sie duften. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. Petersilie waschen, trocknen und ebenfalls fein hacken.
Wenn das Chutney abgekühlt ist, Schokolade, Nüsse und Petersilie unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Garam Masala kräftig abschmecken. Garam Masala unterstreicht hier das weihnachtliche Aroma. Das Chutney sollte eine süß-saure-scharfe Note haben. Eventuell mit noch etwas Zitronensaft abrunden.

Das Chutney zu Wurzelgemüse reichen, welches nur mit Salz, Pfeffer und Ghee (oder Bratöl) im Ofen gegart wird. Röstaromen machen es besonders aromatisch. Dazu kurz vor Ende der Garzeit dem Ofen nochmal gut Gas geben oder den Grill zuschalten.

Guten Appetit!

 

Schoko-Bratapfel-Kuchen 13.12

Vollwertig-saftig präsentiert sich dieser schnelle Blechkuchen und lässt Weihnachtsgefühle aufkommen. Apfel, Nuss und Mandelkern – zusammen mit Zimt, Nelke und Vanille vereinen sie sich mit einem schokoladigem Biskuitteig. Dieser kommt ohne Ei aus, weshalb der Kuchen aus
ayurvedischer Sicht zum Nachmittagskaffee gut geeignet ist.
Der Kuchen lässt sich ohne die Sahne sehr gut am Vortag zubereiten. Dann zieht er schön durch und wird saftig. Über Nacht kühl stellen und vor dem Seriveren wieder auf Raumtemperatur bringen und mit Sahne belegen.

So hier kommt nun das Rezept. 

Zutaten für 1 hohes Blech (ca. 25 x 36 cm) 

150 g Weizenvollkornmehl (oder Dinkelvollkornmehl)
35 g Speisestärke (Maisstärke)
35 g Kokosmehl
120 g Vollrohrzucker, gesiebt
30 g Kakaopulver, dunkles
¾ Päckchen Weinsteinbackpulver
¼ TL Vanille
½ TL gemahlene Nelken
13 EL Ghee , flüssig (alternativ: flüssige Butter)
350 ml Orangensaft
1 Zitrone
4-5 große Boskopäpfel (ca. 1,2 kg)
1,5 EL Rohrohrzucker
2 EL Zimtpulver (darf nach Geschmack auch mehr sein)
2 EL Walnüsse oder Haselnüsse
2 EL Mandelkerne
2 EL Rosinen
2 Becher Sahne

Und so wird’s gemacht: 

Rosinen in etwas heißem Wasser einweichen. Mandeln und Nüsse grob hacken.
Zitrone auspressen. Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Mehl, Speisestärke, Kokosmehl, Vollrohrzucker, Kakaopulver, Backpulver, Vanille und Zimt in einer Rührschüssel mischen. 

10 EL flüssiges Ghee sowie den Orangensaft dazu geben und mit dem Handrührgerät zu einem homogenen, fluffigen Teig verrühren.
Das Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen.

 

Nun den Teig dicht mit den Apfelscheiben belegen. 1 EL Rohrohzucker mit 1 EL Zimtpulver vermischen und über die Äpfel streuen. Dann die Rosinen aus dem Wasser nehmen, etwas auspressen und mit den gehackten Nüssen auf den Äpfeln verteilen. Anschließend das Ganze mit
3 EL flüssigem Ghee beträufeln. 

Den Kuchen im vorheizten Backofen
(175 °C) ca. 40 Minuten backen. Die Stäbchenprobe ist wahrscheinlich noch etwas feucht. Den Kuchen abkühlen lassen (am besten über Nacht).

Die Sahne mit dem restlichen Zucker steif schlagen und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Das restliche Zimtpulver mit einem feinen Sieb über die Sahne rieseln lassen. Fertig!  

Guten Appetit!

 

Ayurvedischer Glühwein 06.12

Mit Alkohol kann jeder! Dieses Rezept aber kommt ohne Alkohol aus. Ich habe es im Internet gefunden und noch ein bisschen aufgepimpt.
Einfach total lecker, da der Punsch schon recht nahe an einen „echten“ Glühwein mit Geist herankommt und ganz ohne zusätzlichen Zucker auskommt. Damit ist er auch nicht so süß ist wie Kinderpunsch von Weihnachtsmarkt. Diese Woche gab es ihn schon dreimal.  🙂

Die Basis ist roter Traubensaft. Weinbeeren gelten im 
Ayurveda als die besten Früchte der Schöpfung. Ihnen werden tonisierende Eigenschaften für den gesamten Organismus nachgesagt und Traubensaft gilt somit als Schönheitselixier. In erster Linie ist er Vata- und Pitta-besänftigend. Entsprechend wie hier zubereitet und in Maßen genossen ist er aber auch für Kapha geeignet.

Frisch gepresster Orangensaft bringt die notwendige Säure und Vitamin C in den Punsch. Natürlich dürfen Gewürze nicht fehlen. Kardamom, Gewürznelken, Pfeffer und Zimt machen das Ganze nicht nur schön weihnachtlich, sondern sorgen dafür, dass alle Geschmacksrichtungen enthalten sind und alle guten Inhaltsstoffe optimal verwertet werden können.
Mit Freude genossen, ist dies ein wahrhaft köstliches Getränk, welches das Gemüt befriedigt und gleichzeitig das Immunsystem stärkt.

So hier kommt nun das Rezept.

 Zutaten für 2 Becher:

0,75 l Roter Traubensaft (z.B. von Beutelsbacher)
1 Orange, unbehandelt
1 Zitrone, unbehandelt
3 Zimtstangen
2 Kardamomkapseln, im Mörser grob angestoßen
1 Schote Langer Pfeffer (alternativ: 4 schwarze Pfefferkörner) grob zerstoßen
6 Gewürznelken

Und so wird’s gemacht:

Orange und Zitrone heiß waschen. Von beiden Früchten mit einem Sparschäler längs dünne Zesten schneiden (je 6 Stück). Die Orange auspressen. Zitrone selbst anderweitig verwenden.

Nun Säfte, Zesten und alle anderen Zutaten in einem Topf mischen und leicht erhitzen und auf kleiner Flamme ca. 20-30 Minuten ziehen lassen (nicht kochen!). Dann Zimtstangen mit einem Löffel etwas „auspressen“ und nochmal gut verrühren.

Anschließend abseihen und noch heiß genießen! Lecker!! Schmeckt mir sogar besser als mit Alkohol. 

Prost!

Mandelröschen und Walnuss-Marzipan-Taler 29.11

Aus ayurvedischer Sicht sind tierische Eiweiße nur zur Mittagzeit gut verdaulich. Deshalb kommen diese Leckereien ohne Ei aus,

(mehr …) Deftiges Kürbis-Auberginen-Ragout 27.09

Gerade wenn es draußen kälter wird, habe ich oftmals das Bedürfnis nach deftig-saftigen Gerichten, ohne viel Gewürz und bodenständig-erdend. (more…)

Gestärkt in den Morgen – Kurkumaporridge mit gebratener Zimtbanane 08.05

Ein leichtes, aber stärkendes Frühstück sind Porrdiges. Die folgende Variante ist besonders gut für Vata- oder Vata-Pitta-Typen geeignet. Nährender Hafer, blutreinigender Kurkukma, besänftige Rosinen und das Gehirn stärkende Walnüsse vereinen sich in diesem Rezept. Frisch geschlagene Sahne macht das Ganze schön fluffig. Lecker dazu ist eine frisch gebratene Zimtbanane, welche die nötige Süße mitbringt.

So wird´s gemacht (Zutaten für 1 Peson):

3 EL Haferflocken (möglichst frisch gemahlen)
2 TL Ghee
1/2 TL Kurkuma
1 Msp. gemahlener Kardamom
1 Prise Steinsalz
1 El Walnüsse, gehackt
1 EL Rosinen
1 EL geschlagene Sahne
1 Banane
1/4 TL Zimtpulver
1 EL Kokoszucker

Für das Porridge 1 TL Ghee in einem kleinen Topf erhitzen. Darin die Haferflocken anrösten bis sie nussig duften. Anschließend Kurkuma, Kardamom und Salz unterrühren und mit 1 Tasse heißem Wasser aufgießen. Nüsse und Rosinen zufügen und das Ganze köcheln lassen bis der Haferflocken weich und sämig sind, ggf. noch etwas Wasser nachgießen.

Die Banane schälen, längs halbieren und noch einmal vierteln, mit etwas zimtpulver bestreuen. In einer kleinen Pfanne 1 TL Ghee erhitzen und die Bananen darin leicht braun anbraten.

Den fertigen Porridge in eine Schüssel füllen, den Kokosblütenzucker darüber streuen und schmelzen lassen. Mit geschlagener Sahne und der gebratenen Banane anrichte.

Guten Appetit!

Gesund und schön mit morgentlicher Ölmassage 03.05

Im Rahmen der Morgenroutine wird die tägliche Ölmassage empfohlen. Sie stärkt den Körper, verschönert die Haut und macht sie widerstandsfähiger gegen Infektionen und Verletzungen. Schon in den Klassikern steht beschrieben:

„So wie ein irdener Krug durch Befeuchtung und eine Radachse durch Schmierung geschmeidig und stoßfest werden, so wird die Körperhaut durch die Einreibung mit Öl fest und glatt, Vata-Störungen verschwinden und Körperkraft und Widerstandsfähigkeit nehmen zu…“ (Charaka Samhita, S., V, 85-98,93)

Deshalb möchte ich hier eine kleine Anleitung für die Selbstmassage geben, die ich dem Buch „Ayurveda für jeden Tag“ von Dr. Ernst Schrott entnommen habe und selbst immer wieder entsprechend durchführe – mal an einem Wochenende als Wellnessanwendung, mal regelmäßiger besonders in der Vata-Zeit (Herbst und bei Wetterwechsel).

Als Öl kommt standardmäßig Sesamöl zum Einsatz, für hitzige Typen oder im Sommer eignet sich besonders gut Kokosöl oder Olivenöl. Aber auch andere Öle wie Mandelöl, Jojobaöl etc. sind gut geeignet.

Hier nun die Anleitung:

Zur Massage wird das Öl im Wasserbad auf Körpertemperatur erhitzt (man kann auch gut einen Flaschenwärmer für Babys verwenden).

Setzen Sie sich im Badezimmer, das angenehm warm sein sollte, auf einen Hocker oder bei Fußbodenheizung auf ein Handtuch auf den Boden. Verwenden Sie nur immer soviel Öl, dass der Kontakt mit der Haut glatt und sanft ist.

Bitte beachten:
Frauen sollten während der ersten drei Tage ihrer Periode keine Ölmassage durchführen!!
Bitte diese Massage auch nicht bei stärkerem Übergewicht oder Stoffwechselerkrankunge (z.B. Diabetes mellitus) durchführen, da das Öl hier nur schwer „verdaut“ werden kann. Hier ist eine Trockenmassage mit Seidenhandschuh oder Bürste vorteilhafter. Dabei immer von den äußeren Extremitäten in Richtung Körpermitte arbeiten.

 

 

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